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Odessa, ein heißer Tag 1970. Boris, ein Journalist für internationale Politik aus Moskau, bringt seinen Sohn Walerik in die Sommerferien zu seinen Schwieger- eltern nach Odessa. Kurz nachdem Boris mit seinem Sohn in Odessa gelandet ist, wird die Quarantäne ausgerufen. Cholera. Niemand darf die Stadt verlassen. In dieser Situation des für Boris unfreiwilligen Urlaubs im Kreis der jüdischen Großfamilie brechen familiäre Konflikte auf, Familiengeheimnisse kommen ans Licht, eine verbotene Liebe beginnt. Die Dramen spielen sich in einem liebevoll gezeichneten Mikrokosmos ab, der gesellschaftspolitische Themen spiegelt. Todorowskis nicht nostalgischer Blick auf eine Kindheit in Odessa erinnert an Federico Fellinis Film „Amarcord“.